Die gesetzliche Rente steht vor großen Veränderungen. Immer weniger Beitragszahler finanzieren immer mehr Rentnerinnen und Rentner. Die Bundesregierung hält das Rentenniveau bis 2031 stabil, gleichzeitig arbeitet eine Kommission an grundlegenden Reformvorschlägen für die Zeit danach. Zugleich wird kontrovers diskutiert, ob die gesetzliche Rente künftig noch den Lebensstandard sichern kann – oder nur eine Basisabsicherung darstellen wird. Auch Fragen nach stärkerer privater Vorsorge, längerer Lebensarbeitszeit und der Finanzierung zwischen den Generationen sorgen für politische Spannungen und gesellschaftliche Debatten.
Vor diesem Hintergrund möchten wir zentrale Fragen gemeinsam mit unseren Referentinnen und Referenten und selbstverständlich mit Ihnen diskutieren:
• Wer trägt künftig die Hauptlast der Finanzierung – Beschäftigte, Unternehmen oder der Staat?
• Führt mehr private Vorsorge zu mehr Sicherheit?
• Ist ein späterer Renteneintritt unausweichlich – und für alle Berufsgruppen überhaupt machbar?
Unsere Referenten geben fundierte Einblicke in die ökonomischen Rahmenbedingungen, diskutieren Reformansätze und stehen im Anschluss für Ihre Fragen zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen anregenden Austausch.
Weitere Infos zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Einladung.
Ablauf:
18:30 Uhr Einlass
19:00 Uhr Eröffnung
Jenny Schmieder
Geschäftsführerin der Wilhelm-Külz-Stiftung
Impuls “Reformoption für eine stabile Rente“
Gutachten vorgelegt vom ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V., Niederlassung Dresden)
Prof. Dr. Marcel Thum
Leiter der ifo-Niederlassung in Dresden
Dr. Nick Pruditsch (Referatsleiter Bildungspolitik, Arbeitsmarkt, Fachkräfte, IHK Dresden)
Prof. Dr. Marcel Thum
Anja Schulz (Sparkassenfachwirtin und Bundestagsabgeordnete (2021-2025)
Moderation
Maximilian Schumann